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UNESCO-Aktivitäten
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AKTION "WEIHNACHTSMANN & Co. KG" |
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Auch in diesem Jahr hat die Schulgemeinschaft der IGS Dillingen eine Sammelaktion für die „Dillinger Tafel“ durchgeführt.
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Die Schülerinnen und Schüler des 7. Jahrganges und der UNESCO-AG haben aufgerufen, Spielsachen, Bücher und Süßigkeiten zu spenden. Die gesammelten Spenden sind für die Familien, die regelmäßig die „Dillinger Tafel“ besuchen, gedacht.
Das Motto der Schülerinnen und Schüler „Von Kindern für Kinder“ fiel auf fruchtbaren Boden und so kam ein große Vielfalt an Spenden zusammen.
Spielsachen, Brettspiele, Puppen, Puzzles, Bücher, Stofftiere und Süßigkeiten wurden emsig in selbst bemalte Stofftaschen gepackt. Das Ergebnis waren 70 gefüllte Weihnachtstaschen, die wir am Freitag, 16.12.11, an Fr. Zech, Leiterin der „Dillinger Tafel“ übergeben konnten.
Fr. Zech erklärte uns, dass zurzeit 250 Familien, die „Dillinger Tafel“ besuchen und die gespendeten Geschenke vielen Kindern Freude bereiten werden. Sie bedankte sich für den unermüdlichen Einsatz der Schulgemeinschaft der IGS Dillingen und freue sich auf die glücklichen Kindergesichter beim Verteilen der IGS-Weihnachtstaschen. |
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Übergabe der Pakete an Frau Zech, Leiterin der Dillinger Tafel |
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Die fleißigen HelferInnen |
Die liebevoll gestalteten Geschenke-Taschen |
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we care - Hilfe für Japan |
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„we care“ – „wir kümmern uns“ - Buttons für Japan
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Die Nachrichten aus Japan über das Erdbeben, den Tsunami und die daraus resultierende Atomkatastrophe haben die Schülerinnen und Schüler der 5e1 der IGS Dillingen sehr erschüttert. Die Bilder der Zerstörung haben sich in ihren Köpfen festgesetzt. Im Unterricht (Gesellschaftswissenschaften und Religion) haben sie dann mit ihren Lehrerinnen über das schwere Schicksal der Japaner gesprochen.
Dazu kamen Neuigkeiten über UNESCO-Projektschulen in Japan, die stark von der Flut getroffen wurden. Als die Klasse 5e1 von Aktionen anderer deutscher UNESCO-Projektschulen hörte, wie z. B. die Button-Aktion der Realschule in Dillingen/Donau, entschloss sie sich, ebenfalls aktiv zu werden. Es wurden 400 Buttons, die von der bayerischen Dillinger Schülerfirma hergestellt werden, bestellt.
Dann ging es los: Die Schülerinnen und Schüler der 5e1 besuchten alle Klassen der IGS und verkauften Buttons im Wert von 413 €. Auf den Buttons steht „we care“, wir kümmern uns und ein Japanisches Zeichen für Freundschaft.
Das Geld wird den Japanischen UNESCO-Projektschulen zu Gute kommen.
Die Kinder wollten ihrer Freundschaft hierüber hinaus noch Ausdruck verleihen. Sie schrieben Grußbriefe an Schülerinnen und Schüler in Japan, in den sie ihr Mitgefühl ausdrücken und Mut zum Weitermachen aussprechen. Diese Briefe werden an die UNESCO-Koordination in Japan gesendet, die sie dann an einzelne Schulen weiterleitet.
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Lehrfahrt zum KZ Struthof |
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Fahrt der Klasse 10e1 zum KZ Natzweiler-Struthof im Elsass
(Schülerbericht)
Natzweiler-Struthof ist ein auf einem Berg erbautes KZ das vom 1 Mai 1941 bis zum 23 November 1944 als Straf- und Arbeitslager der Nationalsozialisten diente. Zu diesem KZ gehörten ein Steinbruch, das Hauptlager, eine Kiesgrube, Appellplätze und verschiedene Reparaturbaracken und Wohnbaracken. Struthof war ein reines Männer-KZ. Es hatte die höchste Totenrate aller Konzentrationslager, 50%. In Struthof gab es insgesamt 52 000 Häftlinge, von denen die Hälfte starb, durch Arbeit, Haftstrafe im Lager selbst, oder durch Ermordung. Struthof war ein NN-Lager, also ein Nacht- und Nebel-Lager. Niemand sollte wissen wo die NN-Häftlinge sind. Sie sollten spurlos verschwinden. Die Straße die den Berg hinauf zum Lager führt, wurde von den ersten 300 Häftlingen erbaut. Viele Häftlinge starben auf dem Weg hoch zum Lager. Andere wurden bei der Kiesgrube erschossen. Es gab ebenfalls zwei Galgen, eine außerhalb gelegene Gaskammer und ein Krematorium. Die Gaskammer wurde 1943 vom Lagerkommandanten Josef Kramer auf Antrag der Medizinprofessoren der Nazis der Reichsuniversität in Straßburg eingerichtet, um medizinische Experimente durchzuführen. Die Gaskammer wurde in einem kleinen 9 m2 großen Raum im ehemaligen Festsaal des Gasthauses vom Struthof eingerichtet, dass bereits von den Truppen der SS beschlagnahmt worden war. Allerdings wurden die Deportierten weder systematisch noch nach Massenauswahlverfahren vergast. Vom 14. bis zum 21. August 1943 wurden dort 86 jüdische Deportierte aus dem Lager Auschwitz vergast. Ihre Körper sollten dazu dienen, eine Skelettsammlung für Professor August Hirt, den Direktor des Anatomischen Instituts der Reichsuniversität in Straßburg zu bilden. Die Gaskammer wurde auch für die Erprobung neuer Gase benutzt. Dabei wurden Deportierte, in erster Linie Zigeuner, als Versuchskaninchen genutzt. Fluchtversuche aus dem KZ wurden meist mit dem Tod bestraft. Nahe des Tores stand bzw. steht eine kleine Villa mit Swimmingpool in der die SS-Kommandanten mit ihren Familien wohnten. In den ebenfalls vorhandenen Haftbaracken wurden die verhängten Strafen ausgeführt (z.B. die Prügelstrafe). Auch waren in den Baracken die Sezierräume der dort forschenden Ärzte (Bickenbach, Haagen und Hirt), die an lebenden Häftlingen operierten und diese nach ihrem somit vorprogrammierten Tod konservierten.
Wenn man heute zum Konzentrationslager Natzweiler-Struthof fährt, glaubt man immer noch zu spüren, wie kalt es dort herging. Im Krematorium glaubt man noch den Geruch der Leichen zu riechen. Und doch kann man wenn man dann wieder draußen auf dem Gelände des KZ steht und das riesige „flammenförmige“ Denkmal und die vielen Kreuze sieht, spüren, dass die Nazi-Zeit vorbei ist und es wieder Menschen mit Herz gibt, die den vielen Nazi-Opfern vom Struthof eine letzte Ruhestätte geben konnten. |
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Klasse 10e1 mit ihrem Tutor Herrn Gläser
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Hilfe für Pakistan
Am 20. bzw. 21. September 2010 haben sich ca. 90 % aller SchülerInnen der IGS Dillingen an unserem TAG FÜR PAKISTAN eine Arbeit gesucht und ihren Lohn für die Opfer der Flutkatastrophe gespendet. |
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Denise Börkel 5f |
Yannic Knorst 10e2 |
Julia Mahren 5f |
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Mit einem solchen „sozialen Tag“ haben wir in den vergangenen Jahren Projekte der AKTION TAGWERK für Aids-Waisen in Afrika unterstützt. Das Leid der Menschen in Pakistan hat uns bewogen, den sozialen Tag in diesem Jahr für die Flutopfer in Pakistan durchzuführen. Im GW-Unterricht wurde unseren SchülerInnen das nötige Hintergrundwissen vermittelt und viele zeigten sich erschüttert ob der 20 Millionen Menschen, die durch die Überflutungen obdachlos wurden. So haben dann auch ca. 90 % aller SchülerInnen an unserem Tag für Pakistan gearbeitet und gespendet, obwohl die Teilnahme freiwillig war.
Mit Abstand am fleißigsten war die Klasse 8e3 (Klassenlehrer: Frank Lambert), die alleine 610 € zusammen bekommen hat.
Insgesamt kamen an unserem sozialen Tag 9.810,10 € zusammen, die Anfang Oktober an die Organisation „ÄRZTE OHNE GRENZEN“ überwiesen wurden. In einer kleinen Feierstunde Ende November soll die offizielle Übergabe an einen Vertreter der Organisation aus dem Saarland erfolgen. Er wird den Klassen berichten, welche konkreten Maßnahmen vor Ort von der Hilfsorganisation durchgeführt und wozu ihre Spenden verwendet wurden.
Allen beteiligten SchülerInnen ein ganz herzliches Dankeschön!
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Alex Deutsch: Einer der letzten Zeitzeugen aus Auschwitz an der IGS Dillingen
Nach der ausführlichen Behandlung des Themas „Judenverfolgung“ an der IGS Dillingen im 9. Jahrgang, wollten die Schüler und Schülerinnen wissen, wie es war, als Jude in dieser Zeit zu leben. Aus diesem Grund kam einer der letzten Überlebenden von Auschwitz, der 96jährige Alex Deutsch, im vergangenen Halbjahr zu zwei Veranstaltungen, an denen jeweils 2 Klassen teilnehmen konnten, an unsere Schule.
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Er erzählte über sein Leben als Jude in dieser Zeit: Alex Deutsch wurde am 7. August 1913 in Berlin geboren und hatte 7 Geschwister. Durch den Krieg und den Einzug des Vaters zum Militär konnte die Mutter nicht alle Kinder versorgen. Alex Deutsch und sein jüngerer Bruder kamen ins jüdische Waisenhaus. Mit 15 begann er eine Lehre als Bäcker, die ihm vom Waisenhaus aufgezwungen wurde. Nach der Lehre wollte er als Bäcker in Berlin arbeiten. Gleichzeitig bewarb er sich an der Berufsschule um eine Weiterbildung zu machen. Doch als Jude durfte er ab 1936 weder die Berufsschule besuchen, noch als Bäcker arbeiten. In der Zwischenzeit hatten einige seiner Geschwister und seine Mutter Deutschland verlassen und waren in die USA geflüchtet. Nun begann für ihn die schrecklichste Zeit seines Lebens, der Terror des NS-Regimes. Trotz dieser Zeit heiratete er seine erste Frau Thea Cohn. Um die Jahreswende 1938 / 1939 fing für ihn die Zwangsarbeit in der Kohlefirma Ludwig an. Am 12. Oktober kam sein Sohn Dennis zur Welt.
Am 27. Februar 1943 wurde er verhaftet und mit dem 33. Berliner Osttransport zwei Tage später mit ca. 1730 Personen nach Auschwitz-Birkenau gebracht. Nach der Ankunft wurden sie getrennt: Männer, Frauen und Kinder; später in arbeitsfähig und nicht arbeitsfähig unterteilt. Die Arbeitsfähigen wurden in das Arbeitslager der IG-Farben Chemie in Auschwitz-Monowitz gebracht. Das Motto dieser Arbeitslager war: Vernichtung durch Arbeit. Die Übrigen wurden direkt in die Gaskammern geschickt. Im Arbeitslager wurde ihnen Häftlingskleidung ausgehändigt und eine Nummer eintätowiert, die ihren Namen ersetzte. Etwa 14 Tage später erfuhr Alex Deutsch, dass seine Frau und sein Sohn am Abend vor seiner Verhaftung mit dem 32. Transport ins Lager gekommen und direkt vergast worden waren.
Die Zustände im Lager waren unmenschlich. Es herrschte qualvolle Enge, extremer Nahrungsmangel und unhygienische Zustände. Durch Schwarzhandel mit den Fabrikarbeitern konnten einige überleben. Am arbeitsfreien Sonntagnachmittag wurden die über die Woche verhängten Strafen vollzogen, die schon für kleinste Vergehen vergeben wurden.
Am 18. Januar 1945 wurden die Arbeitsfähigen abkommandiert zum Lager Gleiwitz, während die Übrigen im Ungewissen zurückblieben. Der Fußmarsch nach Gleiwitz wurde für viele ein Todesmarsch: Wer nicht mehr konnte, wurde zum Sterben liegen gelassen. Eingepfercht in Güterwaggons ging es von Gleiwitz ins Lager Buchenwald. Dort angekommen wurden sie in Desinfektionskammern geschickt, wobei sie dachten es wären Gaskammern. Sie hatten Todesangst, doch es waren glücklicherweise nur Duschen. Ab dem 19. März arbeiteten sie in Magdeburg bei der Trümmerbeseitigung. Bei Fliegeralarm mussten sich die Juden in den Ruinen verstecken, während sich der Rest der Bevölkerung in Bunkern schützen konnte. Am 15. April flüchtete die SS und die Juden versteckten sich in den Trümmern des Lagers aus Angst, erschossen zu werden. Als die Essenvorräte zu Ende gingen, schickten sie einen Mann, als Verwundeten getarnt, um Essen zu besorgen. Dieser kam mit amerikanischen Soldaten zurück. Von den Amerikanern bekamen sie Registrierungskarten. Von diesem Augenblick an waren sie wieder Menschen und durften zurück in ihre Heimat.
Heute lebt Alex Deutsch mit seiner 3. Frau Doris in Neunkirchen/Saar. Zurückblickend sagt er heute über diese Zeit: Er hat vergeben, aber vergessen kann er nichts. Neben dem vielen schlimmen Erlebnissen durfte er erfahren, dass auch deutsche Menschen geholfen haben.
Seine Bitte an die jungen Menschen lautet: Lasst euch nicht hineintreiben in Feindschaft und Hass gegen andere Menschen! Lernt, miteinander zu leben und nicht gegeneinander!
Verfasst von: Julia Erlacher, Nadine Kohlmaier, Manuel Kolz und Marie Weber, 9f1.
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Aktuelles:
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| Comenius-Treffen in Dillingen/Saar Sonntag, 06. Mai 2012
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| Magdeburg - wir kommen! Mittwoch, 28. März 2012
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| Junior Science Olympiade Montag, 12. März 2012
| Michel Medinger Sonntag, 29. Januar 2012
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