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UNESCO-Projekttage vom 23. bis 25. März 2010
„Unser Handeln – unsere Zukunft“
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Vom 23. bis 25. März 2010 fanden unsere Projekttage „Unser Handeln – unsere Zukunft“ statt. Schirmherr der Projekttage war der Bürgermeister der Stadt Dillingen, Herr Franz-Josef Berg. Am Dienstag, dem 23. März, wurden die Projekttage eröffnet. In Raum 655 waren alle KlassensprecherInnen und ihre VertreterInnen, unser Schulsprecher Suleiman und unsere Schulsprecherin Joelle, die Referenten und Referentinnen, die Schulleitung und die UNESCO-Koordinatorinnen versammelt. Unsere Schulleiterin Frau Breuer begrüßte alle Gäste und wies auf die Bedeutung der Projekttage hin. Danach folgte eine Rede von Frau Balenzia, der Ersten Beigeordneten der Stadt Dillingen, die den Bürgermeister vertrat. Sie übergab uns in seinem Namen einen Scheck zur Förderung weiterer Projekte. Anschließend erklärte Frau Wilhem den Auftrag, den eine UNESCO-Projektschule hat, und ging auf das Motto der Projekttage ein. Zum Schluss eröffnete Frau Blum mit unserem Chor musikalisch die Projekttage.
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Nun zu den Workshops: Bis auf den 9. Jahrgang, in dem die SchülerInnen einen Workshop klassenübergreifend auswählen konnten, arbeiteten die übrigen Jahrgänge in ihrem Klassenverband. Der 8. Jahrgang nahm nicht teil, weil die SchülerInnen im Betriebspraktikum waren.
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Hier der Jahrgang 5:
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An vielfältigen Themen wurde in diesen Klassen gearbeitet: Solarspielzeug wurde hergestellt und getestet, Energiedetektive ausgebildet und mit dem KunterBUNDmobil, dem mobilen Umweltlabor, wurde das Suchen und „Sichtbarmachen“ der Tiere und Pflanzen am Ökosee möglich gemacht. Auch auf andere Weise wurde auf das Leben mit der Natur eingegangen. Gesunde Ernährung wurde nicht nur theoretisch abgehandelt, denn es gab viele leckere und gesunde Produkte, die allen schmeckten. Im Workshop „Schokologie“ der Verbraucherzentrale Saarland beschäftigten sich die SchülerInnen mit dem Thema Fairer Handel. Sie lernten am Beispiel Schokolade und Kakao die Unterschiede zwischen konventionellem und Fairem Handel kennen.
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Und im Workshop „Der Weg der Baumwolle“ ging es hauptsächlich darum, wo Baumwolle angebaut wird, wie sie verarbeitet wird. Im zweiten Teil des Projektes erarbeiteten die SchülerInnen selbst einige Dinge zu diesem Thema. Große Begeisterung war auch bei den SchülerInnen zu sehen, die einen Trommelkurs mit afrikanischer Musik absolvierten. Ihr Ergebnis hörte sich echt gut an! Außerdem bastelten sie noch Masken.
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Weiter geht es mit dem 6. Jahrgang:
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Alle Klassen hatten sich entschieden, ihren Schulhof fröhlicher und ihren Bedürfnissen entsprechend zu gestalten. Dank des sonnigen Wetters ist auch alles gelungen. Während der drei Tage arbeiteten sie wie fleißige „Ameisen“ in ihren Bereichen. Es wurden Säuberungsarbeiten durchgeführt, Beete neu angelegt, Hecken geschnitten und die Pflanzscheiben der Bäume aufgelockert. Auch Malerarbeiten wurden durchgeführt: Pflanzsteine wurden bunt angemalt und auf die Beete verteilt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, die Schulhöfe sind jetzt bunter und das triste Grau wurde abgeschwächt.
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Hervorzuheben sind auch die Riesenplakate, die unsere Schule mit ihren Besonderheiten widerspiegeln: UNESCO-Projektschule, Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage, Microsoft-Akademie, Schule für alle Kinder und Lernen nach dem Team-Kleingruppen-Modell.
Zwischendurch arbeiteten auch einige SchülerInnen daran, ihren Klassenraum zu verschönern. Außerdem haben sie ein Fußballturnier unter dem Motto „Fair Play“ veranstaltet. Ein besonderes Fußballfeld und faire Regeln bestimmen dieses Spiel. Hier war immer etwas los und jeder wollte mitspielen.
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Und nun zum 7. Jahrgang:
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Die SchülerInnen dieses Jahrgangs sind vielfältige Aufgaben während der Projekttage angegangen: Eine Klasse hatte schon im Vorfeld Kontakt zur „Förderschule geistige Entwicklung“ der AWO aufgenommen. Nach dem gemeinsamen Arbeiten an den drei Tagen zeigten die Schüler/innen beider Schulen sehr positive Rückmeldungen. Andere Klassen informierten sich über Fairen Handel und die Bedeutung der Umwelt für unsere Zukunft. Unsere Schulpartnerschaft mit Koulikoro in Mali fand natürlich auch Beachtung in diesen Tagen. Hier fand eine Vertiefung zum Land, den Menschen, überhaupt dem Leben in Mali statt.
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Auch Bolivien wurde bearbeitet: Unsere SchülerInnen verglichen den bolivianischen Schulalltag mit ihrem eigenen und lernten verschiedene bolivianische Spiele kennen. An einem der Projekttage besuchten uns zwei junge Bolivianer, die ein Jahr in Deutschland leben und im sozialen Dienst tätig sind: Gonzalo aus Potosi und Isabell aus La Paz. Sie beantworteten gerne die Fragen der Gruppe über das Leben in ihrem Land und übten noch zwei bolivianische Tänze ein.
Eine Klasse nahm an dem Wettbewerb der RWE zusammen mit der Energis unter dem Motto „Pack´s an – gemeinsam geht´s schlauer“ teil. Es wurden Projekte zum Energiesparen erarbeitet und auf Plakaten dargestellt.
In einer anderen Klasse ging es etwas lauter zu. Hier wurden mit unserem „Schule ohne Rassismus“- Paten Dédé Mazietele Stücke auf afrikanischen Trommeln eingeübt und natürlich auch zum Abschluss auf dem Schulhof vorgeführt.
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Und hier der 9. Jahrgang:
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Wie bereits angegeben konnten die SchülerInnen dieses Jahrgangs einen der 13 angebotenen Workshops auswählen: Viele Workshops kamen aus dem Bereich „Soziales Engagement“. Die Zusammenarbeit mit der Behinderteneinrichtung der Lebenshilfe in Saarwellingen, die bereits an den Projekttagen 2008 stattgefunden hatte, wurde fortgesetzt. Eine andere Gruppe widmete sich den Bewohnern des Seniorenpalais in Dillingen. Gemeinsam mit den älteren Bewohnern wurde das Thema „Ostern“ thematisiert, aber auch Artikel zu Ostern gebastelt.
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Theorie und Praxis der Freiwilligen Feuerwehr fand in einem weiteren Workshop statt. Dieses Ehrenamt mit all seinen Pflichten und Aufgaben wurde den SchülerInnen näher gebracht. Erstaunt waren alle, als eine Maschine auf dem Schulhof Baumstämme in Bretter zerlegte. Starke Schüler lagerten dann die Bretter, die später zum Herstellen von Bänken auf unseren Schulhöfen verwendet werden. Das Schulhofprojekt wird also auch fortgesetzt! Für begeisterte NaturwissenschaftlerInnen ging es im Workshop „Klima – weltweite Vernetzung“ um Maßnahmen zum Klimaschutz und um Überlegungen, was wir selbst tun können, um dem Klimawandel zu begegnen. Der Workshop „Drogenprävention“ schloss sich an die Projekttage 2009 an, besonders beeindruckend fanden alle TeilnehmerInnen den Stadtrundgang durch Dillingen zu Orten, an denen die Verwahrlosung sehr deutlich zu sehen war.
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Für das körperliche Wohl wurde im Kurs „Körper – Atem – Balance“ bestens gesorgt. Es wurden Entspannungstechniken gelernt, die z. B. in einer Prüfungssituation sehr wichtig sein können. Auch Taekwando-Techniken zur Selbstverteidigung und zur Gewaltprävention konnten SchülerInnen ebenfalls in den 3 Tagen erlernen. Für SchülerInnen, die gerne fotografieren war der Workshop „ZusammenLeben in Deutschland“ ideal. Es wurden Fotos gemacht, die für den Fotowettbewerb der Aktion Mensch und der Caritas eingereicht werden.
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Eine weitere Möglichkeit kreativ zu werden, ermöglichte der Trickbox-Workshop: Wie sieht „Unsere Umwelt in 50 – 100 Jahren“ aus? Die SchülerInnen erstellten zu diesem Thema ein Storyboard und stellten einen Animationsfilm her, der wirklich professionell gelungen ist.
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Film ansehen
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Schwerpunkte des Themas „Rechtsextremismus“ waren die Auseinandersetzung mit aktuellen Formen des Rechtsextremismus (Mode, Codes, Musik), mit Stammtischparolen und Vorurteilen. Auch der historische Hintergrund des Nationalsozialismus wurde berücksichtigt.
Im Wirtschaftsspiel „beach manager“ lernten die SchülerInnen spielerisch die Rolle des Unternehmers kennen. Das Planspiel simulierte ein Wassersport/Freizeit-Center, das an einem großen Badesee entstehen soll.
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Die Schüler/innen des Kunstworkshops beschäftigten sich mit „LandArt“: Mit Naturmaterialien gestalteten sie die Grünfläche und einige Bäume vor unserem Schulgebäude. Nach den 3 Tagen bot sich allen TeilnehmerInnen der Schlussveranstaltung eine großartige Verbindung zwischen Kunst und Natur.
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Zum Schluss der 10. Jahrgang:
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Die Schüler/innen dieses Jahrgangs führten ein Sozialtraining zur Persönlichkeitsstärkung und Konfliktfähigkeit durch. Theoretisch wurden sie über die Durchführung eines Antiaggressivitätstrainings informiert. Die Zeit reichte leider nicht mehr zu praktischen Übungen aus.
Übungen zur Selbstverteidigung wurden an einem anderen Tag angeboten. Drei Klassen besuchten das Theater „Überzwerg“ (für die 4. Klasse reichte der Platz im Theater nicht aus!) und sahen „Die neuen Leiden des jungen W“. Eine Klasse sprayte nach einem Brainstorming über Gewalt T-Shirts mit Slogans gegen Gewalt an.
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Es wurden auch Filme gezeigt und ausgewertet, die sich mit dem Thema „Gewalt“ beschäftigten. Das waren „Knallhart“ und „Zivilcourage“. Besonders die anschließenden Diskussionen waren interessant und vertieften das Thema.
Mitglieder des Netzwerkes für Demokratie und Courage e.V. (NDC) diskutierten mit SchülerInnen über Rassismus, Vorurteile und Diskriminierung, um Zivilcourage zu stärken und zu aktivem Handeln zu ermutigen.
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| Nach der Präsentation der Ergebnisse tauschten sich ReferentInnen und LehrerInnen über künftige Projekte und Zusammenarbeit aus. |
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Aktuelles:
Comenius-Treffen in Ungarn Sonntag, 06. Mai 2012
| Comenius-Treffen in Dillingen/Saar Sonntag, 06. Mai 2012
| Schau dich um Dienstag, 17. April 2012
| Chemie Freitag, 30. März 2012
| Magdeburg - wir kommen! Mittwoch, 28. März 2012
| Skilehrfahrt 2012 Montag, 26. März 2012
| Planspiel Börse Donnerstag, 22. März 2012
| German Open die zweite Dienstag, 13. März 2012
| Junior Science Olympiade Montag, 12. März 2012
| Michel Medinger Sonntag, 29. Januar 2012
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